Wundschuhersee 2016

Wer im April einen Angeltrip plant muss mit jedem Wetter rechnen, umsonst sagt man nicht April April der macht was er will,das wurde uns diesmal wieder klar!
Letztes Jahr machten uns 27 Grad Luft und 21 Grad Wassertemperatur im April das Leben schwer. wie sehr ich mich nach diesen Temperaturen sehnte war mir eine Woche zuvor , als ich die Wettervorhersage studierte noch nicht klar, man konnte da schon ablesen das es käter wird aber es sollte zum fischen an dem See gut für uns ausschauen und ich war sehr optimistisch für diesen Trip vorallem da Kunden von mir die eine und zwei Wochen vor uns schon sehr erfolgreich wahren.
Doch als zwei Tage vor unserer Abfahrt von Schneefall und Minus Graden berichtet wurde,war ich mehr besorgt als optimistisch aber ich dachte mir es nutzt ja nichts einfach das beste daraus machen.
Am Montag den 25.4.2016 um 04.00 Uhr hatte das Warten ein Ende und starteten los in Richtung Steiermark und trotz schlechter Wettervorhersage waren wir alle gut drauf. Kaum passierten wir die Steirische Grenze schneite es schon wie im tiefsten Winter und wir dachten schon wir könnten die Zelte im Auto lassen und bauen uns ein par Iglus ;-) zum Glück berichtete uns ein guter Freund aus der Steiermark das es am See recht frisch sei aber trocken und es lachte sogar etwas die Sonne heraus.  
Wir bauten auch gleich unser Lager auf damit wir alles im trockenen hatten fals das Wetter wieder schlechter wird. Nach dem alles fertig aufgebaut war und das Wetter soger etwas besser wurde, auch wenn es mit nur 8 Grad doch recht frisch war, gönnten wir uns mal ein gute Bier und legten anschließend unser Ruten aus.
Wir philosophierten schon bei der Anreise wie unser Chancen wohl sein würden ein par schön Fische auf die Matte zu legen, Die Erfahrung der letzten Jahre sagten mir das es bei den Bedingungen es etwas schieriger sein wird die Karpfen zu fangen,das bestätigten uns auch leider andere Angler am See.
Ich war aber optimistisch was die Störe betrifte ,denn die fühlten sich bei kühleren Temperaturen wohler und wir wollten natürlich wie die Jahre zuvor auch wieder dicke Störe auf die Matte legen.



Doch keine Saison gleicht der Anderen,denn auch die Störe sollten wir vorerst nicht zu Gesicht bekommen. das wussten wir zu diesem
Zeitpunkt aber noch nicht und wir waren alle gut drauf.

Das Futter sah bei uns so aus: 14 und 16mm Pellets die wir 2 Tage zuvor in einem Liquid bestehendaus Lachsöl, Sardinenöl und Lachsprotein eingelegt um die Lockwirkung deutlich zu erhöhen und uns von ander Anglern an dem See zu unterscheiden denn dort werden das ganze Jahr Tonnen von 20mm Chunks rein geschaufelt und auch damit gefischt. Ich habe am Anfang auch so gefischt doch vor 2 Jahren änderte ich meine Taktik und die Fänge wurden nicht nur mehr sondern auch deutlich schwerer.
Weiters fütterten wir ummantelte Boilies die eine kurze Auflöszeit besitzen und die aus den Boiliesorten bestanden mit denen wir schon zuvor sehr gut dort gefangen haben( Nature on, Fish GLM, LIverButyric, The Power und The Big one). Partikel kahmen auch zum Einsatz aber da nicht nur Mais und Tigernüsse sondern einen Partikelmix dem wir noch Hanf und Jumbo Tigernüsse zusätzlich beimischten ,das ganze verfeinerten wir noch vor Ort mit einer Mischung aus CSL und Betain Melase. Ein für mich sehr wichtiger Bestandteil von diesem Futterpaket ist der Goundbait oder Stick Mix vorallem wenn die Fische nicht viel Nahrung zu sich nehmen wie bei solchen Kälteeinbrüchen wie wir sie diesmal leider erleben mussten oder im Sommer wenn das Wasser sich so aufheizt und nur wenig Sauerstoff im Wasser ist und das geht bei dem See sehr schnell da er nur eine Turchscnittstiefen von 150cm hat.
  



Am Nachmittag hatten wir den ersten Fischkontakt .



Für den restlichen Tag blieb es ruhig und wir studierten den Wetterbericht der uns in der Nacht Minus Grade prophezeite, trotzdem bekam Emanuel 2 Fische ans Band und einer davon war eine schleimige Überraschung :-) das war auch der Grund wieso wir bei der Kälte im T-Shirt Foto machten.


Der erste Morgen war frostig :-)
 
2 Stück 20mm The Power + Paste did the job oder so ähnlich ;-) Emanuel zeigte uns dann wie mans richtig macht und fing dann fast zeitgleich 2 richtig dicke Fische wofür er sich sogar die Badehose anlegte um mit ihnen eine runde im feine 11 Grad warmen Wasser zu schwimmen..... 
Die Wasserfotos sind da leider nichts geworden.

Daniel konnte dann am späteren Nachmittag auch noch einen schönen spiegler fangen und da merkten wir schon das diesmal nicht leicht sein wird die Fisch zum fressen zu animieren darum stellten wir das Futter etwas um und arbeiteten mehr mit Groundbait und Stick Mixe, Boilies ud Pellets reduzierten wir etwas. Was mich etwas verwunderte war das die Bissanzeiger der Störruten bis dahin noch keinen Ton von sich gaben,sie zeigten sich auch nicht an der Wasseroberflächt offenbar  waren sie über den Wetterumschwung auch nicht so erfreut wie wir.
Hofften aber trotzdem noch einen der urigen Fische zu fangen.


Die nächste eisige Nacht brach herein und bevor es ganz dunkel wurde lieft nochmal die Rute von Daniel ab.
Ich musste kurze Zeit später auch zur Rute greifen und diesmal war es endlich die Störrute. 

  


Am nächsten Morgen konnte ich noch einen Fisch auf die Matte legen und danach zeigte uns der April wie schön und fein wir es bis zu diesem Zeitpunkt eigendlich hatten!




Das lustige daran ist ,das wir erst kurz zuvor mal geredet hatten das wir mal ein Schneefoto gerne haben würden.
Der Emanuel kam zu sein Foto :-)


Den restlichen Tag verbrachten wir damit die Zelte vom Schnee zu befreien und uns warn zu halten.
Am späten Nachmittag hörte es dann auf zu schneien und es klarte auf und es wurde richtig kalt aber in dieser Nacht kam es auch richtig dicke.
Daniel konnte eine richtige Bombe auf die Matte legen. 




Als wir am nächsten Morgen aus dem Zelt blickten, ging uns das Herz auf endlich wieder Sonne und die Temperaturen stiegen auch wieder in den 2 stelligen Bereich.
Die Fisch machten das gleiche wie wir sie genießten die warmen Sonnenstrahlen.
Bis auf 2 zaghafte Bisse die wir leider nicht verwerten konnten, gaben unsere Bissanzeige keinen Ton von sich und zu guter letzt verloren wir durch eine kleine Unachtsamkeit bei der Landung, Emanuels erster Stör worüber wir uns dann schon sehr ärgern mussten doch man konnte es  nicht ändern und machten uns noch einen feinen Tag.
  
In der Nacht und am frühen Morgen konnten Emanuel und Daniel noch Fische auf die Matte legen aber dann wurde es wieder ruhig.

Der Vorletzte Tag war schon halb vorbei und wir wollten unbedingt noch den einen oder anderen schönen Fisch auf die Matte legen.
An dem Tag wurde auch der letzte Platz am See frei und schauten uns dort mal um machten uns aber zuerst nicht viel Hoffnung dort einen schnellen Biss zu bekommen als wir jedoch die Wassertemperatur dort messten und die 2 Grad höher war als auf unserm Platz und wie dann auch noch die Fiche im seichten Wasser sahen, legten Emanuel und ich am Nachmittag sofort jeweils eine Rute dort aus.
Wir merkten aber gleich das dort viele Hindernisse unter wasser waren und wir den Fischen bei einem Biss keinen Spielraum lassen durften, das hies Freilauf zu und sofort reagieren.
Es dauerte auch nicht lange und  die Rute von Emanuel hebte förmlich ab und 5 Sekunden darauf meine gleich mit, wir standen beide mit einem fetten Grinsen im Gesicht da.
Doch die freue war nur von kurzer Dauer den wir verloren beide Fische im Gehölz aber wir wussten jetzt zumindest es geht ja noch was und brachten grad die Rute vom Emanuel wieder raus als meine Störrute ab ging.
Nach kurzem Drill merkte ich das der Stör bei einem Ast eingefädelt und ich ihn nicht frei bekahm,grad 10 Minuten zuvor einen guten Fisch verloren und jetzt der nächste das kanns nicht sein dachte ich mir .
Kurzentschlossen schnappte ich mir meine Aufblasbare Abhackmatte und drillte mich so zum Fisch was alles andere als leicht war, als ich ca 10m vom Ufer entfernt war kam mir auch der Gedanke, das Das eine blöde Ide war ich komm da nie wieder zurück ans Ufer.
Zum Glück merkte ich gurz darauf das die Scnur wieder frei war und der Stör wieder frei schwimmen konnte,ich machte den Freilauf auf und versuchte irrgendwie mit der Kescherstange ans Ufer zurück zu kommen, das gelang mir in letzter Sekunde, Daniel zog mich kurz vor dem absaufen aus dem Wasser und ich konnte den Stör auch noch sicher Landen. Zur gleichen Zeit hatte Emanuel schon wieder den nächsten Run und diesmal bekam er des Fisch aus dem Gehölz sicher raus und es war wieder ein sehr schöner Spiegler.





Die Stimmung war natürlich super und wir beschlossen am nächsten Tag vor der Heimreise nochmal diesen Platz zu befischen.
In der letzten Nacht konnte auch Emanuel seinen Stör sicher landen und auch noch einen schwarzen Amur konnte er verbuchen. 



Der Letzte Tag begann wie die anderen zuvor, mit Kaffee,wir besprachen unsere Taktik für unsere letzten Stunden am See bevor wir zusammen packen....... als um Halb 8 in der Früh eine Truppe Angler vor unserem Zelt Standen und uns fragten wann wir zusammen packen würden denn sie würen gerne aufbauen?!?
Da hatten wir dann die Schnautze voll, nach dem es schon einiege Problem zuvor gab packten wir unser Sachen zusammen und machten uns auf den Heimweg.
Der Wundschuhersee wird uns nicht mehr sehen aber nächstes Jahr befischen wir einen neuen See seid gespannt.
Sollte von Euch wer gerne mal sein Glück an diesem See versuchen wollen, ihr könnt mich jeder Zeit anschreiben oder anrufen ich gebe euch geren ein par nützliche Infos über Köder,Futter,Plätze und co..

 Ich wünsch allen noch ein erfolgreiches Jahr 2016 mit vielen schönen Erlebnissen am Wasser
Beste Grüße Mario Narat